15. Juli 2008

in sexten gibts noch glückliche eichhörnchen


die vierte etappe führte uns dann so richtig durch die dolomitenlandschaft, wie man sie von fotos her kennt. überall die gipfel, die aussehn, als würde ihnen die spitze fehlen.
die etappe war nicht ganz so hart, aber wir hatten schon die königsetappe, die am nächsten tag folgen sollte im hinterkopf. dabei waren wir uns nach dem timmelsjoch schon einig, die königsetappe hinter uns gelassen zu haben, aber der uli war mal wieder anderer meinung.


im anstieg auf den passo valparola passierte dann aber doch noch etwas besonderes: mulle entdeckte sein herz für nager!
clever wie man uns kennt sind wir mitten im anstieg auf die idee gekommen, die zeit wäre reif für was leckeres zum mampfen. ja was haben wir denn da? den komischen riegel, den wir schon seit sölden mit uns rumschleppen. leider hatte der in etwa die konsistenz von fensterkitt und wir mußten kurzfristig das atmen einstellen, denn der riegel verklebte einem das gesamte gebiss. ja chrit, sogar meins! aber als der mulle mir dann erzählte, er hätte sich nicht getraut, den angeknabberten riegel in die pampa zu werfen, weil er angst hätte, ein eichhörnchen würde ihn finden, reinbeißen und würde nie wieder den kiefer auseinanderbekommen, war mir dann doch endgültig klar, daß man durch die ganze pedaliererei geistig total abstumpft!

das hotel in sexten lag wunderschön mit blick auf die 3 zinnen(foto). anfangs waren wir etwas besorgt ob der etwas eigenartigen hotelbelegschaft, aber nachdem wir das zimmer 2x abgeschlossen haben und dann noch den kleiderschrank vor die tür gerückt haben, konnten wir unbesorgt schlafen!

schönen gruß vom dodo

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